Zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten des Sommers zählen das Sonnen und Baden am Strand. Ob an Baggersee oder am Meer, wichtig ist nicht nur die Abkühlung in den Fluten und das Relaxen am Ufer, sondern auch das Sehen und Gesehenwerden. Treffpunkt und Flirtbühne, zweites Wohnzimmer und Partylocation, die Ufer der Badestellen sind viel mehr als nur der Zugang zum Wasser. Wichtig ist es da natürlich auch, gut auszusehen und seinen Körper mit den passenden Textilien richtig in Szene zu setzen.

Die richtige Form

Das richtige Textil zum Strandtag ist nicht nur Ausdruck von Stil und Geschmack. Kleidsam soll es sein, zu Typ und Figur passen und eventuelle Problemzonen möglichst wegschmeicheln. Schon im Frühjahr beginnen Frauen und Männer sich Sorgen zu machen, ob der Winterspeck rechtzeitig weg ist, damit Badehose und Bikini gut zur Geltung kommen. Auch bei Idealgewicht passt aber nicht jede Figur in jeden Schnitt und so ist die Entscheidung zwischen Boxershorts, Badehose, Bikini und Co abhängig von Typ und Geschmack. Ein Evergreen ist natürlich der klassische Bikini für den Strand, von jeher der Inbegriff von Sommerlaune. Den Zweiteiler gibt es in verschiedenen Formen, wobei sich sowohl das Ober- wie auch das Unterteil variieren lässt. Beliebt sind Kombinationen, die sich für oben und untenherum individuell zusammenstellen lassen, denn manchmal darf es hier oder dort ein wenig mehr Stoff sein. Knappe Neckholderbikinis stehen wattierten und gefütterten Bügelbikinis gegenüber und beim Unterteil kann man zu hüfttief geschnittenen Höschen genauso wie zu einem Hauch von Nichts aus Dreieckstuch und filigranen Kordeln greifen. Wer noch mehr Stoff wünscht, der wählt den Tankini – einen Zweiteiler, dessen Oberteil an das Tanktop angelehnt ist und wie dieses nicht nur mit breiten Trägern die Schultern bedeckt, sondern auch mit ein wenig mehr Stoff die eventuellen Problemzonen am Bauch perfekt kaschiert.

Kleine Tricks für mehr Figur


Bei Einteilern wird auch gern zu figurformenden Stoffen gegriffen, die hier ein wenig zusammendrücken und dort ein wenig liften können, sodass auch Frauen mit mehr Form entspannt zur Wasserkante schreiten können und sich trotzdem sicher sein können, eine gute Figur zu machen. Ein Mittelding zwischen Bikini und Badeanzug bildet der Monokini, der streng genommen zwar ein Einteiler ist, aber über weite Rückenausschnitte oder bauchfreie, asymmetrische Formen doch näher an den Bikini rückt. Haut zeigen ist außerdem kein Selbstzweck, sondern dient auch immer der möglichst nahtlosen Bräunung des Sommerkörpers und ist damit ein Feld, auf dem der Bikini unschlagbar ist, da er fast nahtlose Bräune zulässt. Die Hersteller zeigen sich hier findig und präsentieren auch für Freundinnen von mehr Stoff spezielle Gewebe, die UV-durchlässig sind und ein Bräunen durch den Stoff hindurch ermöglichen. Zur Freude der Männerwelt glauben die Sonnenanbeterinnen allerdings nicht immer an diesen Effekt und legen an den Stränden der Nord- und Ostsee auch gern mal die Bikinioberteile ab, um Streifen zu vermeiden.

Bademode für den Mann

Die Männer haben es bei der Auswahl der richtigen Badebekleidung ein wenig leichter. Hier stellt sich die Auswahl aus knappen Speedos, lässigen Boxershorts und längeren Boardshorts zusammen. Damit kann man weiße Schenkel verstecken, Knie zeigen oder durchtrainierte Beine präsentieren, jedoch ist der Oberkörper bei der Bademode für die Herrenwelt immer schutzlos der Sonne und den Blicken der Anderen ausgeliefert. Unter dem Vorwand vor Ersterem zu schützen, können die Herren der Schöpfung natürlich auch vor Letzterem schützen und sich an Badesee oder Sandstrand in Achselshirt oder T-Shirt hüllen. Beim Baden hilft dann nur noch Bauch einziehen oder großmütig über seine Problemzonen hinwegsehen. Das Vergnügen leicht bekleidet am Strand, der frischen Luft, Sonne und Wind zu sein, lässt sich aber niemand wirklich verderben und so greifen alle jeden Sommer wieder zu den knappen Kleidungsstücken und tanken gute Laune und Entspannung an den Küsten der Repub