Was ist eine Fashion Week?

Fashion Weeks sind riesige Modeveranstaltungen, auf der bekannte Modemacher und Nachwuchsdesigner ihre Kreationen vorstellen. Das Publikum besteht hauptsächlich aus Journalisten, Fotografen und natürlich der Prominenz.


Geschichte der Fashion Weeks

Seit dem Zweiten Weltkrieg werden alljährlich in Europa und in den USA die umfangreichen Modewochen veranstaltet, in denen – je nach Jahreszeit – die neuesten Kollektionen der Designer präsentiert werden. Veranstaltungsorte sind New York, Berlin, Mailand, London und Paris. In jeder Stadt liegen die modischen Schwerpunkte woanders. Ins Leben gerufen hatte einst Eleanor Lambert die Fashion Week in Amerika, damals noch bekannt unter dem Namen „Press Week“. Die Veranstaltung sollte das nationale Modebewusstsein fördern und vor allen Dingen den heimischen Designern die Möglichkeit geben, sich zu etablieren. Auf den Fashion Weeks, wie sie heutzutage präsentiert werden, haben Modemacher aus aller Welt die Gelegenheit, ihren Bekanntheitsgrad zu stärken. Für Journalisten und Fotografen ist die modische Großveranstaltung ebenfalls eine gute Möglichkeit, sich zu etablieren. Angehende Models dürfen hier auf langfristige Verträge hoffen. Das Augenmerk liegt jedoch nicht nur auf den Models auf dem Laufsteg, sondern auch auf dem Style der Prominenz. Für Promis und Stars gehören die Modewochen mittlerweile zu den Pflichtveranstaltungen. „Sehen und gesehen werden“ – so lautet das Motto auf jeder Fashion Week. So tragen diese Events auch immer dazu bei, die Klatschspalten von Zeitungen und Zeitschriften zu füllen. Es darf gelästert, aber auch bewundert werden. Mancher Star taucht zu diesen Gelegenheiten aus der Versenkung wieder auf und präsentiert sich in einem völlig neuen Look.