25. Juni 2012, 15:11 Uhr | Kategorien: Accessoires | Kommentar verfassen

Wie das Kino den Western-Stil wiederbelebt

Phasenweise verschwindet er ganz, doch man kann sich immer auf ein Comeback verlassen: Das Westernoutfit oder zumindest Accessoires im Western-Stil liegen auch jetzt wieder voll im Trend. Warum das so ist und was momentan zu den absoluten Must-Haves gehört, soll an dieser Stelle erläutert werden. Und auch die Western-Muffel, die mit diesem Style eigentlich nichts anfangen können, sollten sich diesem Modetrend nicht gänzlich verschließen.

Der Trend aus dem Kino

Das kennen wir ja bereits: Was die Hollywoodschönheiten in ihren Filmen tragen, kann man auch bald in den heimischen Fußgängerzonen beobachten. Die große Kinoleinwand gibt bereits seit etwa 80 Jahren Modetrends vor und folgt dabei anscheinend keinen Regeln oder Gesetzen. „True Grit“, „Cowboys and Aliens“ und Quentin Tarantinos „Django Unchained“ sind nur einige Beispiele für die sogenannten „New-Western“, die momentan die Kinosäle entern. Kleine und große Western-Accessoires, die man in diesen Filmen beobachten konnte, sind beispielsweise auf der Internetseite world-of-western.com zu finden. Dabei verlangt natürlich keiner, dass man jetzt im Alltag mit der kompletten Wildwest-Montur durch die Straßen schlendert, aber kleine Zubehörteile wie Lederarmbänder oder den damaligen Reitstiefeln nachempfundene Schuhe können das eigene Outfit durch eine wilde Note merklich aufwerten. Wer sich traut und dadurch nicht entstellt wird, darf auf Partys auch gerne mal zum passenden Hut greifen, der ganz sicher für Aufsehen sorgen wird. Die klassische Westernjeans oder das gute alte Karohemd stehen noch lange nicht jedem. Wer die Figur dafür hat, die Kleidung in den richtigen Schnitten auswählt und modisch kombiniert, liegt damit aber genau richtig. Der natürliche Look, der nicht von übermäßig viel Make-up und hochhackigen Schuhen geprägt ist, wird damit unterstrichen. Man kann sich selbst auch eine schmutzige Note verleihen, wenn man das möchte. Schlichte Hemden, Hosen im Used-Look und die dazu passenden Boots erinnern ein wenig an die rauen Spaghettiwestern der 60er und 70er Jahre, die schon damals stilprägend waren.


Für die jüngere Generation

Auch in der Rockabilly-Szene und bei den Anhängern des mit dem Punk verwobenem Psychobilly trägt man Accessoires aus dem Western-Genre. Hier kommen allerdings nicht die herkömmlichen Western-Outfits zum Tragen, da zuvörderst der Stil der 50er Jahre durch diese Mode-/Musikrichtungen wiederbelebt wird. Dennoch werden vor allem die Boots und Lederarmbänder getragen, die an den martialischen Stil des „Man With No Name“ (ital. „Uomo senza nome“) erinnern, der in den 60er Jahren von Clint Eastwood in der „Dollar-Trilogie“ von Sergio Leone verkörpert wurde. Der wortkarge Antiheld trug das Lederarmband am Handgelenk seines Schussarmes.


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